Durch gemeinsame Verantwortung zur “Wohlfühlschule“

A:    Aufgaben der Lehrkräfte

 

  1. Wir wollen durch Offenheit, Verständnis, Verlässlichkeit und Konsequenz Orientierung geben.

  2. Wir sorgen dafür, dass die Grundbedürfnisse der Kinder nach neuen Erfahrungen, nach Verantwortung, Lob und Anerkennung in Unterricht und Schulleben berücksichtigt werden.

  3. Wir informieren die Eltern in jedem Schuljahr über pädagogische Ziele und Lerninhalte im Rahmen eines Elternabends.

  4. Unsere Lerninhalte basieren auf den Rahmenplänen und Bildungsstandards, die wir stufenweise aufeinander abstimmen.

  5. Wir bilden uns durch Fortbildungsveranstaltungen weiter.

  6. Wir berücksichtigen im Unterricht die individuellen Schwächen und Stärken der Kinder im Klassenverband.

  7. Bei schulischen Problemen informieren wir rechtzeitig die Erziehungsberechtigten und sind Ansprechpartner für sie und das betroffene Kind.

  8. Wir zeigen den Schülerinnen und Schülern gewaltfreie Problemlösungen auf.

 

 

B:    Aufgaben der Erziehungsberechtigten

 

  1. Wir schicken unser Kind, nachdem es zu Hause ausreichend gefrühstückt hat, regelmäßig und pünktlich zum Unterricht und sorgen für ein gesundes Pausenfrühstück.

  2. Bei Krankheit benachrichtigen wir unverzüglich die Schule und lassen das Kind zu Hause. Wir informieren uns über den versäumten Unterrichtsstoff und lassen diesen weitgehend nachholen.

  3. Wir informieren die Schule umgehend über eine Änderung von Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer…)

  4. Wir sorgen für eine entsprechende Ausstattung mit Lern - und Arbeitsmaterialien.

  5. Wir sorgen dafür, dass die Hausaufgaben vollständig und möglichst selbstständig erledigt werden. Auch Sonderaufgaben bei Regelverstößen müssen angefertigt und von uns unterschrieben werden.

  6. Wir schauen uns täglich die Mappen und Tornister der Kinder an.

  7. Wir nehmen regelmäßig an schulischen Veranstaltungen teil. (Elternabende, Informationsveranstaltungen, Schulfeste…)

  8. Wir informieren uns regelmäßig über den Leistungsstand unseres Kindes und nehmen die Möglichkeiten der Beratung durch die Schule wahr.

  9. Auf dem Schulgelände wird in Gegenwart von Schulpersonal und Lehrkräften ausschließlich deutsch gesprochen.

  10. Wir halten unser Kind dazu an, ehrlich, hilfsbereit, rücksichtsvoll und gewaltfrei mit seinen Mitmenschen (auch außerhalb der Schule) umzugehen.

  11. Wir unterstützen das Ampelsystem*, in dem wir mit unserem Kind über ein angemessenes Verhalten in der Schule sprechen.

 

C:     Aufgaben der Schülerinnen und Schüler

 

  1. Ich übe mit meinen Eltern einen sicheren Schulweg.

  2. Ich komme pünktlich zur Schule und habe gefrühstückt.

  3. Ich halte unsere Schul- und Klassenregeln ein.

  4. Ich erledige meine Hausaufgaben regelmäßig und sorgfältig.

  5. Ich bringe jeden Tag die notwendigen Unterrichtsmaterialien mit.

  6. Ich gehe vorsichtig mit den Materialien der Schule um und helfe dabei, die Unterrichtsräume und den Schulhof sauber zu halten.

  7. Ich gehe ehrlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll mit allen anderen Kindern und Erwachsenen um.

  8. Ich respektiere meine Mitschülerinnen und Mitschüler und die Lehrerinnen und Lehrer; wir reden miteinander, auch wenn wir gestritten haben.

  9. Ich wende keine Gewalt an und beschimpfe und beleidige niemanden.

 

 

 

Wir haben die Grundlagen für ein gemeinsames Miteinander zur Kenntnis genommen.

*Die Klassenampel: Die Namen aller Kinder stehen auf Wäscheklammern, die sich im grünen Bereich der Klassenampel befinden. Im Verlauf eines Schultages werden sie von der Lehrerin bei weniger gutem Verhalten stufenweise höher befestigt (gelber und roter Bereich). Befindet sich der Name eines Kindes am Ende des Schultages im roten Bereich, bekommt es eine Elterninformation mit nach Hause. Zu Beginn jeden Schultages hängen alle Klammern im  grünen Bereich.